Geschichte in Kurzform

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Das Kirchspiels Gasthaus ist seit 1854 im Besitz der Familie Heeschen. Ulf Heeschen betreibt es seit 2009 in 6. Generation.

In den über 160 Jahren wurde das Haus immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Der Name „Kirchspiels Gasthaus“ rührt aus der Zeit des Nortorfer „Kirchspiels“. Kirchspiele waren früher Bezirke, vergleichbar mit den heutigen Amtsbezirken.

Im Kirchspiels Gasthaus wurde über 120 Jahre gleichzeitig Land- und Gastwirtschaft betrieben.

Hieraus resultierten in der Vergangenheit auch einige Geschäftszweige. Waren beispielsweise die Produkte zum Brennen von Schnaps und Brauen von Bier vorhanden, so braute und brannte man. Man hatte Einstallungsmöglichkeiten für Pferde und diente so als sogenannter „Ausspann“, zum einen für Ross und zum anderen für Reiter. So wurden außerdem, da Pferd und Wagen ohnehin vorhanden waren, Kohlen vom Bahnhof zu den Industrieunternehmen und sogar aus dem gesamten Kirchenbezirk Leichen transportiert. Aus dieser Tradition heraus bestückten wir bis 2017 die Nortorfer Leichenträger mit der notwendigen Kleidung. Aus dieser Verbundenheit zur direkt gegenüberliegenden St. Martin Kirche entstand auch die Ansässigkeit des Nortorfer Kirchenbüros im Hotel.

Der historische Ochsenweg führt unmittelbar am Hotel entlang. Mit zunehmenden KFZ-Verkehr entstand hier die Hauptverbindungsstrecke zwischen Hamburg und Dänemark. Hierdurch und durch die zentrale Lage Nortorfs stieg der Bedarf an Übernachtungsmöglichkeiten und mit Schaffung der ersten primitiven sogenannten „Fremdenzimmer“ war der Hotelbetrieb geboren.

In den 70er Jahren wurde der damalige Altenteil zum Betrieb integriert und an diese Stelle die heutige Kegelbahn gebaut und das heutige Gebäude vergrößert.

Während der Amtszeit des Bundeskanzlers Helmut Schmidt, der häufiger Gast im Hause war, diente ein Hotelzimmer als ständiges Büro mit Bonner Standleitung für dessen Sekretärin.

Und so wandlungsfähig sich das Haus in der Vergangenheit bewiesen hat, so ist es auch heute immer neuen Herausforderungen gegenübergestellt und unterzieht sich einem ständigen Erneuerungsprozess.